Eines meiner größten Projekte: der Umbau eines alten Kuhstalls bei Leipzig. Hier zeige ich Ihnen in Bildern, wie aus altem Gemäuer Stück für Stück echter Wohnraum entsteht – angefangen bei den ältesten Fotos vom ersten Rückbau bis zum aktuellen Baustand.
Mir ist dabei Transparenz wichtig: Fachlich geprüfte Gewerke wie Maurerarbeiten, Mauerdurchbrüche für Fenster oder die elektrische Installation übernehmen entsprechende Fachbetriebe. Meinen Teil übernehme ich dort, wo kein Meisterbrief erforderlich ist – zum Beispiel bei den Bodenarbeiten, beim Einbringen des Betons oder beim Vorverlegen von Elektroleitungen.
Alles beginnt mit dem Rückbau: Die alten Steinwände des ehemaligen Kuhstalls kommen zum Vorschein, der alte Boden wird ausgehoben, erste Leitungen werden verlegt. Die Wasser- und Abwasserleitungen übernimmt dabei ein Klempner-Fachbetrieb, nicht ich. Noch ist kaum zu erahnen, was einmal daraus werden soll – aber genau das macht den Reiz an so einem Projekt aus.



Es wird ernst: Der Betonpumpen-Lkw liefert den Beton an, und ich bringe ihn vor Ort fachgerecht ein und verteile ihn für den neuen Fußboden. Ein wichtiger Schritt – von hier aus wächst alles Weitere nach oben.


Während drinnen weitergearbeitet wird, hat sich draußen unter dem Dach kurzzeitig ein kleiner Untermieter eingenistet – ein Vogelnest zwischen den Leitungen. Auch das gehört manchmal zu einer Baustelle dazu.


Auch im September geht es mit den Bodenarbeiten weiter: Neue Fundamentkanten werden gegossen und fachgerecht abgedichtet. Die Mauerarbeiten selbst übernimmt der Maurerbetrieb – ich kümmere mich um Boden, Beton und die vorbereitenden Arbeiten drumherum.



Auch im Herbst wird kontinuierlich weitergebaut – in kleinen und großen Schritten, Woche für Woche.


Ich verlege die Leerrohre und Kabel für Strom und Wasser vor – die eigentliche Elektroinstallation und der Anschluss erfolgen anschließend durch eine zugelassene Elektrofachkraft. Was hier noch roh aussieht, ist später fest verputzt und unsichtbar.


Der Innenausbau nimmt Fahrt auf. Ich übernehme dabei die Arbeiten rund um Boden, Dämmung und Vorbereitung – Schritt für Schritt entstehen aus dem ehemaligen Stall echte Räume. Zwischendurch ging es auch im Außenbereich weiter: Dort habe ich ein kleines Hochbeet mit 2,40 m × 2,40 m Grundfläche und 80 cm Höhe errichtet.



Die Fußbodenheizung wird verlegt, die Dämmung sitzt, die erste eigene Tür ist eingebaut – der aktuelle Stand zeigt, wie weit die Verwandlung dank der guten Zusammenarbeit mit den beteiligten Fachbetrieben schon fortgeschritten ist. Auch die Heizung ist inzwischen umgezogen – in die Garage. Die Heizungsverlegung hat ein Fachbetrieb (Klempner) übernommen; ich habe die dafür nötigen baulichen Anpassungen erledigt und dafür gesorgt, dass die Heizung im Winter 2026 frostfrei bleibt. Aus dem alten Kuhstall wird Stück für Stück echter Wohnraum.



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